Rund 100 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neu geschaffenen Räume im Universitätsgebäude in der Coudraystraße 11 zu besichtigen. Der Ausbau schafft zusätzliche Flächen für Studium, Lehre und Forschung am F.A. Finger-Institut für Baustoffe der Fakultät Bauingenieurwesen.
Besonderes Merkmal des Entwurfs ist der sensible Umgang mit der bestehenden Dachkonstruktion aus Stahlbeton, die als prägendes Gestaltungselement sichtbar erhalten blieb. Arbeits- und Büroräume wurden als eigenständige Kuben in den Bestand eingefügt. Transparente Glastrennwände lassen Tageslicht tief in das Gebäude eindringen und schaffen eine helle, offene Arbeitsatmosphäre. Ergänzt wird das Raumkonzept durch einen zentralen Beratungsraum, Aufenthaltsbereiche und eine Teeküche.
Dem Projekt ging ein Architekturwettbewerb voraus, den die Planungsgruppe Fölsche GmbH für sich entscheiden konnte. Das große Interesse am Tag der Architektur zeigte, wie sehr qualitätsvolle Architektur und der behutsame Umgang mit bestehender Bausubstanz die Öffentlichkeit begeistern.